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Formen von Kinderarbeit:
* Arbeit für die Familie: Am häufigsten arbeiten die Kinder in der eigenen Familie. Negativ ist diese Arbeit dann, wenn die Kinder dadurch körperlich zu sehr oder zu lange Zeit beansprucht werden.
* Arbeit in privaten Haushalten: Diese Form von Kinderarbeit ist am schwierigsten zu erfassen, zu beeinflussen und zu kontrollieren. Minderjährige Hausangestellte werden häufig mißhandelt und (auch sexuell) mißbraucht.
* Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft: Beispiele für Schuldknechtschaft finden sich besonders in Südasien. Dabei handelt es sich um sich um eine Form der Sklavenhaltung. Die Eltern verpfänden ihre Kinder gegen geringfügige Darlehen an Fabriksbesitzer oder deren Agenten.
* Kommerzielle sexuelle Ausbeutung: Die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein Milliardengeschäft. Weltweit werden nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) jedes Jahr mindestens eine Million Mädchen und viele Buben in die Prostitution gelockt oder gezwungen. Kommerzielle sexuelle Ausbeutung stellt wegen der körperlichen und psychosozialen Folgen eine der gefährlichsten Formen von Kinderarbeit dar.
* Kinderarbeit in der Industrie und in der Landwirtschaft: Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) stellen in einigen Entwicklungsländern die Kinder ein Drittel der in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung. Die Industriezweige, in denen Kinder ausgebeutet werden reichen von Textil- und Teppichexportindustrie zu Glas- und Ziegelfabriken, von Goldminen zu Kohlebergwerken.
* Kinderarbeit auf der Straße: Auf der Straße arbeitende Kinder sind den Gefahren des alltäglichen Lebens in erhöhtem Maß ausgesetzt. Sie haben oft ein sehr geringes Selbstwertgefühl und können so besonders leicht zu Opfern von organisierten Verbrecherbanden werden.
(c) www.unicef.at
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