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Signale erkennen:
Negative Veränderungen im Verhalten eines Kindes sind stets ein Zeichen dafür, dass das Kind Belastungen ausgesetzt ist, mit denen es schwer umzugehen weiß. Alle Bezugspersonen, insbesondere Eltern, Kindergartenfachkräfte, Lehrkräfte sowie Verwandte und Nachbarn sind deshalb gefordert, diese Verhaltensauffälligkeiten unbedingt ernst zu nehmen und näher zu beobachten. Natürlich weisen diese nicht zwangsläufig auf sexuellen Missbrauch hin. Es gibt keine eindeutigen Symptome für sexuellen Missbrauch.
Es könnte aber sein, das eine erlebte sexuelle Gewalttat der Grund für körperliche Verletzungen oder Verhaltensauffälligkeiten eines Kindes ist. Auch eine früher nicht gekannte Scheu oder Ängstlichkeit (z.B. Scheu, sich sich zum Sportunterricht umzuziehen, Zurückweichen vor Berührungen, Angst vor bestimmten Personentypen) kann ein Anzeichen sein. Selbst wenn solche Anzeichen gehäuft auftreten, können sie jedoch nicht zweifelsfrei auf einen sexuellen Missbrauch zurückgeführt werden.
Die genaue Beobachtung von Auffälligkeiten und die Zuwendung zum Kind birgt jedoch die Chance, dass das Kind Vertrauen zu Ihnen aufbaut und sich Ihnen mitteilt. Dies ist auch dann wichtig, wenn die genannten Verhaltensauffälligkeiten ganz andere Ursachen als einen sexuellen Missbrauch haben. Keinesfalls dürfen sie einem Kind einreden, dass es missbraucht worden ist.
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