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Zahlen und Fakten:
Kinderprostitution, Kinderhandel und Kinderpornographie haben sich zu einem riesigen Markt mit mehreren Millionen Opfern entwickelt. Bis heute gibt es keine genauen Zahlen über das tatsächliche Ausmaß der kommerziellen Ausbeutung von Heranwachsenden. UNICEF schätzt, dass allein in Asien jedes Jahr aufs Neue eine Million Mädchen und Buben ins kommerzielle Sex-Geschäft gezwungen werden. Sie werden ins Ausland in Bordelle verschleppt oder verkauft. Sie warten an Fernstraßen, in billigen Hotels, Einkaufszentren oder Bahnhöfen auf Kunden. Vielfach halten die Peiniger die Erniedrigung der Kinder auf Fotos oder in Filmen fest und verbreiten die Bilder im Internet. Die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen ist neben Drogen- und Waffenhandel eines der einträglichsten illegalen Geschäfte. UNICEF geht davon aus, dass mit Kinderprostitution und Kinderpornographie weltweit jedes Jahr rund sechs Milliarden Euro umgesetzt werden.
* ECPAT beziffert die Zahl der Kinderprostituierten
in Thailand auf 800 000,
in Indien auf 400 000,
auf den Philippinen auf 100 000.
* In Sri Lanka gaben bei einer Befragung von Schülern und Studenten
20 Prozent der Buben an, als Kinder missbraucht worden zu sein. Die bis zu 30 000 Kinderprostituierten in dem Inselstaat sind mehrheitlich Buben.
* In Brasilien reichen die Schätzungen der Zahl minderjähriger Prostituierter
von 500 000 bis zu 2 Millionen.
* In den USA prostituieren sich zwischen 100 000 und 300 000 Minderjährige.
(c) www.unicef.at
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